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Wage zu wissen
GNOSIS das letzte Geheimnis
Neues Buch erschienen:
ICH WILL LICHT SEIN.
Christentum im neuen Jahrtausend
Ramón Castillo de Luz
ISBN 978-3-941 587-00-7
498 Seiten, in Farbe 74,00 Euro
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"Ist denn so groß das Geheimnis,
was Gott und die Welt und der Mensch sei?/
Nein. Doch niemand hört's gerne,
da bleibt es geheim."
Johann W. von Goethe, Epigramme 65 |
Jedermann / jedefrau / jedes Kind weiß, dass mit und in dieser so genannten Welt etwas nicht in Ordnung ist. Viele glauben, den Grund dafür zu kennen.
Liegt es an der Schlechtigkeit der Menschen, am so genannten Egoismus?
Müssen sie bloß besser geführt oder erzogen werden? Von wem?
Ist vielleicht etwas falsch oder faul an diesem so genannten Lebensgesetz dieser so genannten Natur, dass man tötet, um zu leben, zum Beispiel Tiere?
Wärest du ein Gott, würdest du solch eine Schöpfung erschaffen?
Was daran soll gut, schön, ästhetisch sein?
Oder war diese so genannte Schöpfung einmal gut, schön, ästhetisch, und sie wurde bloß verdorben - wodurch?
Viele Fragen, viele Antworten. Viele beschönigen, viele rechtfertigen, viele sind negativ, pessimistisch, nihilistisch.
"Wahre Worte sind nicht schön - schöne Worte sind nicht wahr", sagt der alte chinesische Weise Lao Zi ("Dao De Jing" 81). Mit anderen Worten: Die Wahrheit tut weh...
Wissen oder Erkenntnis heißt in der klassischen Sprache des christlichen Evangeliums GNOSIS (altgriechisch). Dieses Wort steht unter anderem für eine uralte Geistesrichtung und spirituelle Befreiungsbewegung, RELIGION DES LICHTS, die sich unter anderem ausdrückt im ursprünglichen Buddhismus, Hinduismus, Daoismus, Parsismus, Judentum als Erben der altägyptischen Mysterien, aber auch und besonders im ursprünglichen Christentum.
Theorie und Praxis dieser GNOSIS zielen auf die Herab- oder Hereinziehung, Freisetzung und Umsetzung des Lichts in die/der Dunkelheit der Welt und der Seele, zur Überwindung: Heilung und Erlösung unserer kosmischen Existenzebene. Dieses Licht ist beides: eine Person, Entität (Wesenheit) oder Individualität – und deren Kraft oder Ausstrahlung; das heißt, eine Gottheit (ein göttlicher Körper) und eine (deren) 'Schwingungs-Frequenz'. Denn alles, was existiert, ist gleichzeitig eine Energie und ein Körper, eine Entität oder Individualität.
In der christlichen GNOSIS wird dieses Licht unter anderem CHRISTUS genannt, König der Könige ("1. Timotheus-Brief" 6, 15) und Licht der Lichter – und seine Ausstrahlung wird genannt heiliger Wind ( = Geist) oder PARAKLET (altgriechisch Zusprecher, Tröster), den der Vater sendet oder aus sich heraus emaniert (ergießt); "Geruch der Gnosis Gottes" oder "Duft Christi" ("2. Korinther-Brief" 2, 14 f.).
Allgemein ist unter anderem damit gemeint die Existenz einer erhabenen Körperschaft oder Hierarchie des Lichts (Corpus Christi, lateinisch)*1, die die untere oder äußere Natur dieses Kosmos (Universum) zunächst erschaffen hat als NOT-ORDNUNG (Jan van Rijckenborgh) der NACH-SCHÖPFUNG (Abd Ru-shin) aus dem 'Schatten', 'Echo', 'Staub', Abfall oder Bodensatz (HYLÊ, altgriechisch) der eigentlichen Schöpfung (LICHT-SCHÖPFUNG):
als Feld der Entwicklung und Vorbereitung der darin geopferten und gebundenen Licht-Seelen ('Menschen') zur Regeneration ( = Wiedererschaffung), Heilung, Errettung oder Befreiung, Erlösung des ursprünglichen menschlichen Systems (AUFERSTEHUNG; "Kolosser-Brief" 1, "Hebräer-Brief" 1, "Johannes-Evangelium" 1) zur SELBSTHEILUNG DES SEINS...
Im engeren Sinne bedeutet GNOSIS eine besondere Art des Wissens, Kennenlernens, Erfahrens und Erfühlens, die nicht 'über den Kopf läuft', sondern von innen heraus kommt; unter anderem das absolute Schauen und Erleben des höchsten göttlichen Licht(wesen)s - und dieses höchste göttliche Licht(wesen) selbst.
So wird GNOSIS auch genannt der Glanz, die Herrlichkeit, Strahlung oder Ausstrahlung, (Aus-)Strömung (Emanation) dieses Lichtes.
Zuletzt darf darauf hingewiesen werden, dass sowohl früher als auch heute zahllose Richtungen und Strömungen unter das Label 'Gnosis' subsumiert wurden und werden oder sich selbst darunter oder damit begreifen und so bezeichnen, die ganz und gar andere Wege gehen: wodurch der Begriff auch wiederum beliebig geworden ist, so wie Esoterik*2, New Age etc.
Aber, wie auch die Religionswissenschaftler verstanden haben, hat GNOSIS einen sehr besonderen, signifikanten Kern, der das Geheimnis dieser Welt des Kosmos, des Kosmos dieser Welt benennt, einer Kreation aus jener Schattenmaterie der lichtmateriellen Urschöpfung, und die Besessenheit, Infiltration und Infizierung unseres Globus im Speziellen durch eine Hierarchie der Finsternis - und die entsprechenden Schlussfolgerungen daraus zieht...
"Die wenigen, die was davon erkannt, (...) hat man von je gekreuzigt und verbrannt" (Johann W. von Goethe, "Faust. Eine Tragödie, I, Nacht")
"Wer sucht, höre nicht auf zu suchen, bis er findet. Wenn er findet, wird er erschüttert werden. Ist er erschüttert, wird er staunen, und er wird herrschen über das Alles." ("Thomas-Evangelium" 2)
"Wenn ihr euch erkennt, werdet ihr erkannt werden, und ihr werdet wissen, dass ihr Kinder des lebendigen Vaters seid. Wenn ihr euch aber nicht erkennt, dann seid ihr in Armut, und ihr seid die Armut." ("Thomas-Evangelium" 3)
"Schaut aus nach dem Lebendigen, solange ihr lebt, damit ihr nicht sterbt und ihn dann zu sehen sucht. Und ihr werdet ihn nicht sehen können." ("Thomas-Evangelium" 59)
"Du weißt nicht, woher du stammst
und nennst dich ungeboren, und
weil du deinen Ursprung nicht
kennst, nennst du dich ohne Anfang.
Ich weiß von mir, was du vor
dir selbst nicht weißt, du Allmacht.
Über dir, reiner Geist, waltet noch
eine Macht, die sich nicht preisgibt
wie du. Deine Ewigkeit ist vor ihr
nur Zeit, deine Schöpferkraft nur
mechanisches Tun."
Käpt'n Ahab in Hermann Melvilles "Moby Dick" |
*1 der 'KÖRPER CHRISTI' mit seinen vielen Gliedern und 'Funktionären' oberhalb und unterhalb der GRENZSCHEIDE (Horos, altgriechisch) zwischen Kosmos einerseits und Über-, Inner- oder Hinterkosmos andererseits; nicht zu verwechseln mit der so genannten Hierarchie der Aufgestiegenen Meister oder der 'Großen Weißen / Universellen Bruderschaft' oder sonstigen so genannten 'Licht- oder Christus-Hierarchien'...
*2 von esotera, altgriechisch = das Innere; gemeint sind, nach Pythagoras, die so genannten Inneren Wissenschaften, Arkana (das Verschlossene, lateinisch)‚ die okkulten (verborgenen, lateinisch) 'Geheim- oder Geistes-Wissenschaften'...
Dogmata
DIE SIEBEN LEHR-SÄTZE der Philosophie der Universalen Synthese
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Dógma, Mehrzahl Dógmata, altgriechisch, heißt Meinung, Beschluss, Verordnung, Gebot, Lehr-Satz, Glaubens-Satz o.ä.
Man kann die Worte benutzen, welche man benutzen will, es ist und bleibt doch alles falsch – oder richtig?!
Sprachwissenschaftlich gesagt, kann es keine 'unfehlbare Lehre' geben, alleine weil Worte niemals eindeutig festzulegen sind. Ein Satz ist in dem Maße wahr oder falsch, in dem er 'richtig verstanden' wird, sofern es so etwas überhaupt gibt;
wird er 'falsch verstanden', gilt dasselbe:
Deswegen sage ich: "Jeder Satz ist so wahr wie sein Gegenteil"!
Volkstümlich gesprochen: "In allem steckt ein wahrer Kern..."
Deswegen sage ich: Wenn du wahre Sätze über das Wirkliche - ob sichtbar oder unsichtbar - aufstellen willst, dann versuche, immer alle Seiten einer Sache zu sehen und bei deinen Sätzen die anderen Seiten immer mitzufühlen, um nicht falsch zu verstehen und nicht falsch verstanden zu werden! In der Spanne zwischen den Extremen oder Polen kann sich in der Mitte die Wahrheit einpendeln.
Das hören viele nicht gerne, weil sie lieber 'Eindeutigkeit', Klarheit, aber auch Eingleisigkeit, Einfachheit hätten. Aber Einfachheit kann auch Einfältigkeit sein, und es gibt einen Unterschied zwischen der einfachen, einfältigen oder primitiven Einfachheit und der entwickelten Einfachheit, die sich aus dem Zusammenspiel aller Seiten ergibt:
Es gibt das Samenkorn, und es gibt die ausgewachsene Pflanze, die sich daraus entwickelt hat!
Der wahre Sucher ist ein Skeptiker:
Er ist fähig, immer wieder neu alles in Frage zu stellen, von Grund auf sein Empfinden, Wahrnehmen, Denken, Glauben, Meinen, Dafürhalten etc. immer wieder neu zu überprüfen –
aber auch alles für möglich zu halten, ohne Anhaftung an liebgewordene Meinungen und "Glaubens-Sätze" immer wieder neu offen zu sein...
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